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Und dann fiel er...

 

...der Kamin der ehemaligen Firma SUMMA, das ziemlich letzte und höchste Industriedenkmal von Oberkotzau. Denn am Samstag, den 22.08.2009 war es soweit, die Feuerwehr Oberkotzau wurde zur Unterstützung von Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen von der Polizei angefordert.

Nach einer kurzen, gemeinsamen Lagebesprechung, wurden die Sperrposten eingeteilt und in Stellung gebracht. Einige weitere Kameraden liefen in Begleitung mit der Polizei kurz vor der Sprengung, nochmals das Sperrgebiet ab. Um 10:54 Uhr gab schließlich der Einsatzleiter der Polizei , in Absprache mit dem Sprengmeister die Sprengung frei. Wenige Minuten darauf schallte auch schon ein langer Pfeifton durch Oberkotzau und nach einem lauten Knall begann sich der rund 75 Meter hohe Riese langsam zu neigen. Innerhalb weniger Sekunden fiel bzw. brach er dann in sich zusammen. Nach drei kurzen Tönen war das ganze Spektakel beendet und die Menschenmassen strömten zur „Sprengparty“, die übrigens von der Sprengfirma Roller aus Wuppertal gesponsert wurde (Vielen Dank hierfür!). Bei Bratwürsten und Bier wurde schließlich das soeben erlebte nochmals aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

Insgesamt waren 28 Feuerwehrkameraden, 7 Polizeibeamte und weitere 2 Bundespolizisten im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Feuerwehr Schwarzenbach a. d. Saale, die ihre Drehleiter bereitstellte, um das Ereignis aus einem ganz besonderen Blickwinkel dokumentieren zu können!

 

Sprengung Summa2
 

 

Hier geht's zur Bildergalerie!  

 

Hier können Sie sich unser Video anschauen. Aufgenommen von der Drehleiter aus, die in der Schloßparkstraße stand.

 

Herr Maahs von der Abbruchfirma ließ uns deren Video aus einer ganz exklusiven Perspektive zukommen (herzlichen Dank dafür!). Um es anzusehen klicken Sie hier!

 

 

Text & Fotos:  Andreas Rieß



Autor: Sandra Merkel --


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